Bernhard Edmaier

VITA

Bernhard Edmaier, geboren 1957 in München, arbeitet seit etwa 13 Jahren als freier Fotograf. Er lebt in Ampfing bei Mühldorf am Inn.

Der studierte Bauingenieur und Geologe war zunächst im Tunnelbau tätig. Nebenbei absolvierte er Lehrgänge bei der Fotografen-Innung in München. 1992 wandte er sich ganz der Fotografie zu und gründete die Bildagentur "Geophot – Bilder der Erde".

Mehrmals im Jahr reist er für seine Buch- und Fotoprojekte in abgelegene, vom Menschen kaum oder nicht beeinflußte Gegenden der Welt.

Meistens begleitet ihn seine Lebensgefährtin, die Wissenschaftsautorin Dr. Angelika Jung-Hüttl. Sie entwickelt mit ihm zusammen die Buchprojekte und verfasst die Texte dazu.

Bernhard Edmaier ist für seine Fotobücher schon mehrmals ausgezeichnet worden. Die Bildbände Vulkane (1994), Eisige Welten (1996), Kunstwerk Erde (1998) sowie Geoart Deutschland (2003) wurden jeweils zum schönsten Wissenschaftsbuch des Jahres gewählt. Für Geoart – Kunstwerk Erde erhielt er zudem 1998 den renommierten Kodak-Fotobuchpreis.

 

Bernhard Edmaier über seine Arbeit

(Aussage im Vorfeld seiner Ausstellung in der Konica-Minolta-Galerie in Tokio, Japan, im Dezember 2008)

"Alle Bilder dieser Ausstellung zeigen Landschaften, die allein durch geologische Vorgänge - ohne Zutun des Menschen - entstanden sind.

Diese Landschaften sind fragile Gebilde, die dem ungebremsten Erschließungsdrang des Menschen nicht standhalten könnten - sie würden sich verändern und letztlich verschwinden.

Ich gehöre nicht zu den Umweltaktivisten, die mit erhobenem Zeigefinger auf dei Bewahrung und den Schutz dieser Naturlandschaften pochen. Jeder Betrachter meiner Bilder soll für sich entscheiden, ob diese Relikte einer intakten Natur erhaltenswert sind oder nicht.

Wer jedoch die Bewahrung und den Schutz bejaht, muss sich im Klaren sein, dass es ein unverändertes 'Weiter so' in unserer wachstumsorientierten Welt nicht geben darf."

 

 

(Aussagen im ADR-Kulturweltspiegel, Nov 2004)

"Wenn wir von schöner Landschaft oder Natur sprechen, ist das ja meistens die vom Menschen schon umgewandelte Naturlandschaft. Ich stelle dem gerne Landschaften gegenüber, in denen der Mensch noch nichts verändert hat, noch nicht tätig war."

"Ich bewege mich im Spannungsfeld von Wissenschaft im weitesten Sinne und Kunst .... das permanente Pendeln zwischen dokumentarischer Fotografie und losgelöster, abstrakter Fotografie macht den Reiz meiner Arbeit aus."

 

Was andere über seine Arbeit sagen

unter [REFERENZEN] und Pressestimmen zu den einzelnen [PUBLIKATIONEN]