Gewaltige Bruchlinien durchschneiden das Kalkgestein, das vor vielen Jahrmillionen im Urmittelmeer abgelagert wurde. Sie zeugen von dem Zerren und Ziehen, als die Schichten während der Alpenbildung gehoben und nach Norden verschoben wurden. Gottesacker – Friedhof – haben die Menschen das spärlich bewachsene Hochplateau wohl deshalb genannt, weil mancher Wanderer von dort nicht wiederkehrte. Vor allem bei schlechtem Wetter und Nebel kann man sich in dieser eindrucksvollen, aber unwirtlichen und unwegsamen Gegend leicht verirren.


TITEL |
GOTTESACKER |
AUFNAHME ORT |
Allgäuer Alpen, Süddeutschland |
DATUM |
September 2002 |
HÖHE |
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TECHNIK |
Hasselblad Kamera, Zeiss Objektiv |
FORMAT |
Mittelfomat 6x6 |
ANMERKUNG |
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